
Romain de Wolff
Gründer & CEO, Whisperit
Prilly, Schweiz
Anwälte gehören zu den bestausgebildeten Fachleuten der Welt. Und doch verbringen sie einen unverhältnismässig grossen Teil ihres Tages mit Arbeit, die nichts mit Recht zu tun hat: denselben Satz dreimal diktieren, in E-Mail-Verläufen nach einem einzigen Anhang suchen, Dokumente neu formatieren, die sich von selbst schreiben sollten. Ich habe Whisperit gebaut, um diese Zeit zurückzugeben.
Ich habe jahrelang an der Schnittstelle von Technologie und professionellen Dienstleistungen in der Schweiz gearbeitet. Was mich immer wieder beschäftigte, war die Lücke zwischen dem, was Anwälte wissen, und dem geringen Teil ihres Tages, in dem sie dieses Wissen anwenden. Der administrative Aufwand war keine kleine Unannehmlichkeit, er frass Stunden, die den Klienten gehören sollten.
Die erste Version von Whisperit war ein Diktierwerkzeug. Einfach, schnell, mit juristischem Vokabular vertraut. Anwälte liebten es sofort. Doch je mehr Zeit wir mit ihnen verbrachten, in ihren Büros, beim Beobachten ihrer Arbeitsabläufe, bei Dossierbesprechungen, desto klarer wurde uns: Das Diktat war erst der Anfang. Was sie brauchten, war ein vollständiger KI-Arbeitsbereich, der ihre Dossiers, ihre Dokumente, ihre Sprache und ihre beruflichen Pflichten versteht.
“Das Recht muss nicht disruptiert werden. Anwälte brauchen Werkzeuge, die ihre Expertise respektieren und ihnen Zeit zurückgeben für das, was sie am besten können.”
Datenschutz war vom ersten Tag an nicht verhandelbar. Das Anwaltsgeheimnis ist kein Compliance-Häkchen, es ist das Fundament des gesamten Berufsstands. Das bedeutete: Schweizer Hosting, Verschlüsselung bei der Übertragung und im Ruhezustand, null Training mit Klienteninhalten und volle Transparenz darüber, wie KI eingesetzt wird. Wir haben jede Funktion um diese Vorgabe herum gebaut, nicht als nachträglichen Gedanken.
Heute nutzen Hunderte von Anwälten in der Schweiz und darüber hinaus Whisperit: Einzelanwälte, Boutique-Kanzleien, Notare und Rechtsabteilungen. Jede Woche höre ich von Nutzern, die Stunden zurückgewonnen haben, die sie längst als Preis des Berufs abgeschrieben hatten. Ein Anwalt in Genf, der Dossierzusammenfassungen jetzt im Tram diktiert. Ein Notar in Zürich, der Besprechungsnotizen in Minuten statt in einer Stunde vorbereitet. Ein Prozesspartner, der zehn Jahre Dossierakten in Sekunden durchsuchen kann.
Wir haben Whisperit auf einem einfachen Prinzip gebaut: Ihre Daten gehören Ihnen, Ihre Gespräche sind vertraulich, und die KI arbeitet für Sie, nicht umgekehrt. Jedes Dokument, das Sie erstellen, bleibt auf Schweizer Servern. Nichts davon trainiert jemals unsere Modelle. Das ist kein Feature, das ist eine Verpflichtung.
Wenn Sie darüber sprechen möchten, wohin wir unterwegs sind, oder einfach erzählen wollen, wie Whisperit in Ihrer Kanzlei funktioniert, würde ich mich aufrichtig über Ihre Nachricht freuen.
Sprechen Sie mit unserem Gründer
Romain spricht gerne mit Anwälten, die sich für Whisperit interessieren: Fragen, Feedback oder einfach ein Gespräch über die Zukunft der juristischen Arbeit.